Der Jägermeister Platzhirsch – eine Stageco Sonderkonstruktion




Die Aufgabenstellung war anspruchsvoll: Für eine Roadshow der Firma Jägermeister wurde durch die Agentur „Die Silbermöven“ eine Stahl-Unterkonstruktion für einen mehrstöckigen Containerbau angefragt, der optisch an ein trojanisches Pferd angelehnt ist, jedoch einen Hirschen darstellt. Dieses Bauwerk soll dann in den nächsten Jahren auf diversen Festivals wie dem Sputnik Springbreak, Rock am Ring, Southside, Deichbrand, Wacken Open Air und SonneMondSterne zum Einsatz kommen.

Innerhalb des recht engen Zeitfensters von ca. 4 Monaten wurde die Konstruktion durch Stageco geplant, konstruiert, statisch berechnet und hergestellt. Für die dreistöckige Containeranlage wurde ein nivellierbares Stahlträgergrid konstruiert, das aus nur 9 kranbaren Einzelelementen besteht. Die Unterkonstruktion für die Holzverkleidungselemente besteht aus 826 individuell gelaserten Einzelteilen, hergestellt aus 653 lfm Stahlrohr.

Unter der Projektleitung von Sebastian Kraas wurde die Konstruktion durch Marcus Dittrich aus der Berliner R&D-Abteilung geplant und durch die hausinternen Statiker Thorsten Weymar und Thorsten Knauf statisch berechnet und nachgewiesen. Auch die Gesamtkoordination der Prüfbucherstellung durch den TÜV Rheinland wurde von der Stageco-Statikabteilung übernommen.

In enger Zusammenarbeit mit der Tischlerei Die Holzköpfe, der Container Manufaktur und der Firma Metallbau Tiedt wurde das Gesamtbauwerk umgesetzt und in der Berliner Stageco-Niederlassung probeweise aufgebaut.

Das Ergebnis: Ein über 17m hoher, dreistöckiger, röhrender Hirsch mit Bar-, Lounge- und Club-Bereich, in welchem die Besucher exklusive Wohnzimmerkonzerte und Partys erleben können.

Mittlerweile hat sich das Bauwerk bereits auf mehreren Festivals bewährt und wird in diesem Sommer noch des Öfteren zu sehen sein. Ein sehr zufriedener Kunde bedankte sich bei der Stageco Deutschland GmbH für diese hervorragende Arbeit.

Getreu dem Motto: Wer, wenn nicht wir?

 

Fotos 1-3 (c) Jägermeister

Fotos 4-5 (c) Martin W. Maier